In der gleichen Zeit aber auch noch Förderpläne zu schreiben, hat uns als Team schon fast an die Belastungsgrenzen gebracht (wohlgemerkt will das Alltagsgeschäft weiter betrieben werden). Für diese Arbeit habe ich im Referendariat das recht gute und ökonomische Verfahren der kooperativen Förderplanung gelernt. So ökonomisch es auch ist, es war einfach unmöglich, es in der uns zur Verfügung stehenden Teamzeit für jeden Schüler durchzuführen. Deshalb haben wir das Verfahren etwas modifiziert. Zunächst haben wir die Förderpläne des vergangenen Jahres durchgesehen und entschieden, ob die Förderziele fortgeschrieben oder modifiziert werden mussten. Haben sich seit dem letzten Förderplan weitere Förderbedarfe entwickelt haben, haben wir diese formuliert und eingearbeitet. Dennoch haben wir einige Überstunden gemacht.
Das Verfahren war damit natürlich weniger systematisiert und genügt sicher nicht höheren Ansprüchen an die Förderplanarbeit. Deshalb haben wir uns entschieden, im Laufe des Schuljahres das Verfahren der kooperativen Förderplanung für jeden Schüler noch einmal durchzuführen. Dann allerdings bedarfsorientiert und wenn die nötigen zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stehen. Für mich stellt sich die Frage, ob die Vorgabe der Schulleitung für die Abgabe von Förderplänen einen Termin zu Beginn des Schuljahres sinnvoll ist. Vielleicht sollte man eher dazu übergehen, dass man am Ende des Schuljahres protokollierte Förderpläne vorlegt, die laufend erstellt und evaluiert wurden.