daniel roehe

Digitale Bildung

Gemeinsam lernen

Der Jahreswechsel steht an und aller Orten wird Rückschau gehalten. So soll es auch hier sein. Eines der ebenso umfang- wie erfolgreichen Projekte in meiner Schule war der Beitrag in der „Himmel und Elbe“-Beilage des Hamburger Abendblatts. Aus einer kleinen Presseanfrage über unsere Presseabteilung kam eine Journalistin auf mich zu und bat um Unterstützung für einen Beitrag, der letztlich doch ganz schön lang wurde. In längeren Telefonaten konnten ich ihr erklären, wie Inklusion an unseren Schulen seit nunmehr dreißig Jahren praktiziert wird. Mir ist dabei aufgefallen, wie selbstverständlich bei uns das Lernen von Kinder mit unterschiedlichen Begabungen funktioniert. Und wie viele Fragen das bei Außenstehenden hinterlässt, die mit dem Thema nicht vertraut sind.

Der Redakteur und sein Team, das uns wenige Wochen später einen Tag lang besuchten, waren durch die gelebte, inklusive Praxis nahezu begeistert. Ich begegnete ihnen mehrfach mit einem breiten Lächeln im Gesicht auf den Fluren. Auch in Telefonaten später wurde deutlich, wie überzeugt das Team war und das es sich bei Inklusion nicht um Worthülsen handeln muss – jedenfalls nicht an den Bugenhagenschulen. Die Journalisten suchten förmlich nach dem Haken. Auch die Vermutung der besseren Ressourcenaustattung konnte ich entkräften. Ich glaube, bei uns stimmt einfach die Einstellung, die wesentliche Grundvoraussetzung für Inklusion.

Hier lässt sich der Beitrag und das Interview noch mal lesen.

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Thema von Anders Norén