daniel roehe

Digitale Bildung

Tagebuch schreiben

Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse dieses Jahres ist es, mir Zeit mit Nichtstun zu verordnen. Es müssen nur zehn Minuten sein, bisweilen eine unerträglich lange Zeit und deshalb von mir viel zu selten genutzt. Dennoch ist es zum Abschalten ideal, da in der Zeit Gedanken kurz das Bewusstsein streifen und sie dann weiter ziehen können. So gelingt es mir häufig das Wichtigste zu reflektieren und abzulegen.

Ich würde die Zeit gerne häufiger haben und glaube, dass mir ein Tagebuch hilft. Ich glaub ich brauch was in den Händen, wo man Notfalls ein paar Gedanken lassen kann. Dafür habe ich ein altes dünnes Heft genommen und schon mal mit guten Erfahrungen angefangen. Es stehen schon wichtige Dinge drin, aber immer noch zu wenig. Manchmal könnte ich spontan, z.B. in der Bahn oder beim Radfahren inne halten und Nichts tun. Aber dann ist das Buch nicht da – aber das iPad oder wenigstens das iPhone.
Also bin ich auf der Suche nach einer feinen kleinen Tagebuch App. (Ebenso überlege ich mir, Bücher aus meinem Regal als eBooks zu kaufen, damit ich sie mal lese.) Das Tagebuch der Wahl könnte Day One sein. Aber ich bin noch nicht überzeugt. Ich brauche was privateres als meinen Blog, inzwischen sind mir diese Zeilen schon fast zu privat, obwohl ich mich immer noch zu der Blogger-Pionier-Generation zähle. Also suche ich ein privates Werkzeug. Hat jemand Ideen oder Erfahrungen mit Day One? Oder doch besser Evernote, obwohl ich es immer mit Arbeit assoziiere?

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© 2019 daniel roehe

Thema von Anders Norén