daniel roehe

Digitale Bildung

Das Ende der Kreidezeit

Tagungseröffnung "Das Ende der Kreidezeit"Vergangene Woche fand die Tagung „Das Ende der Kreidezeit“ im LI statt, auf der ich zwei Workshops anbieten durfte. Viel Austausch, oder neudeutsch „netzwerken“, findet ja inzwischen online statt. Umso schöner ist die reale Begegnung. Auf der Tagung liefen viele, mir direkt oder indirekt bekannte Menschen rum und es ist mir gelungen, mich kurz mit ihnen auszutauschen.

So lese ich schon lange den Feed und andere Beiträge von Beat Döbeli. Sein Impulsreferat war sehr überzeugend und in einem kurzen Gespräch im Anschluss an meinen Workshop am Samstag konnten wir noch ein paar gute kurze Gedanken austauschen. WichtigsterEiner der wichtigsten Punkte für mich in dem Vortag: Mit der Einführung neuer Medien sinkt i.d.R. das didaktische Niveau im Unterricht. Einerseits, weil man mit vielen neuen technischen Erfahrungen beschäftigt ist und andererseits verlässt man sich gerne auch auf den „Wow“-Effekt des Neuen um die Aufmerksamkeit der Schüler zu erreichen. Beat Döbeli hat sich auf der Tagung an Twitter neu ausprobiert. Sein Kommentar dazu: der Signal-Rausch-Abstand wird zu groß. Da musste ich ihm zustimmen, zumal ich nach der Tagung mit einem mal wieder einige neue Twitter Kontakte habe und mein Twitter Feed, wenn ich nicht jeden Tag mal reinschaue, schnell völlig unübersichtlich wird. Dennoch erhalte ich darüber immer wieder gute Tipps von anderen.

Zunächst über Twitter und dann in der echten Begegnung habe ich auch Lisa Rosa kennen gelernt. Sie saß in meinem ersten Workshop „Weblogs im Alltag einer Schule“. Zugang zum Workshop wollte ich auf drei Wegen ermöglichen: die Teilnehmer konnten wählen, ob sie meiner Moderation folgen, den eigens dafür eingerichteten Blog lesen (den ich statt einer PowerPoint Präsentation eingerichtet hatte) oder einen eigenen Blog einrichten (wobei zum Glück Ralf nebenbei helfen konnte, Danke!). Letztendlich haben die Teilnehmer alle angebotenen Wege individuell genutzt. Gleichzeitig entstand noch eine Diskussion per Twitter oder Kommentare im Workshopblog. Gefreut habe ich mich über das durchweg positive Feedback. Die Blogbeiträge aus dem Workshop werde ich demnächst mit einem speziellen Tag hier importieren.

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